Geschäftstelle: Berliner Allee 37d, 15345 Altlandsberg Telefon.: 0178 3042583, Fax: 03212 / 5577108 E-Mail: geschaeftsstelle(at)bsbd-brb.de Landesvorstand im Gespräch mit der Ministerin der Justiz Frau Susanne Hoffmann und Abteilungsleiter III Herrn Roland Wilkining Foto: BSBD BRB Auch der Justizvollzug im Land Brandenburg ist eine Baustelle Landesvorstand im Gespräch mit der Ministerin der Justiz   Ein Gedankenaustauch auf Augenhöhe Am 6. November 2020 konnte der gesamte Landesvorstand des BSBD Brandenburg endlich das  Kennenlerngespräch mit der Justizministerin Frau Susanne Hoffmann und dem Abteilungsleiter III des  MdJ Herrn Roland Wilkening nachholen. Dass wir alle gemeinsam den Termin wahrnahmen, sorgte  tatsächlich für ein wenig Erstaunen. Aber wir wollten uns die Chance des gemeinsamen Auftretens  nicht nehmen lassen – denn bekanntlicher Weise hören ja 10 Ohren mehr.  In Vorbereitung auf das gemeinsame Gespräch standen folgende Themenschwerpunkte: die besonderen Umstände unter den Bedingungen von COVID-19 zu arbeiten - Erschwernisse bei der Erfüllung des gesetzlichen Auftrags  unzureichende Personalausstattung - unbesetzte Stellen und die bevorstehenden massiven Personalabgänge als eine zusätzliche Herausforderung steigende Arbeitsbelastung bei den Beschäftigten im Justizvollzug Nachwuchskräftegewinnung - eine noch nicht absehbare Dramatik in der zukünftigen Personalausstattung Umsetzung des Vollzugs- und Entwicklungskonzept sowie die Frage zur Standortsicherheit der Vollzugseinrichtungen im Zusammenhang mit der Personalentwicklung Mitarbeiterbindung zur Aufgabenbewältigung Fortgewährung des Anwärtersonderzuschlags Wertschätzung und Anerkennung der geleisteten Arbeit Beförderungsmöglichkeiten vs. Stellenobergrenzenverordnung Mehrarbeitsvergütung Und die Ministerin und Herr Wilkening nahmen sich Zeit für das gemeinsame Gespräch. Nach einer  kurzen Vorstellungsrunde waren wir auch gleich mitten im Austausch. Bereits in einem ersten Gespräch mit den Vorsitzenden der Fachgewerkschaften der Justiz am 16.  Januar 2020 hatte die Landesvorsitzende des BSBD Brandenburg klar formuliert, welche Probleme es  gegenwärtig im Justizvollzug des Landes Brandenburg gibt.   Die Ministerin der Justiz räumte im Gespräch am 6. November   ein, dass sie dies so nicht  erwartet hatte und das der Fokus ihres Wirkens tatsächlich   zunächst auf der Einführung  der elektronischen Akte in der ordentlichen Gerichtsbarkeit   sowie den  Verfahrensbeschleunigungen bei den Staatsanwaltschaften   liegen sollte. Deswegen ging  der Landesvorstand natürlich mit einer ordentlichen Portion   Skepsis in dieses Gespräch.
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