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Besucher seit 01.04.2001 COVID-19: Die Lage ist ernst und wir alle werden jeden Tag daran erinnert Liebe Kolleginnen und Kollegen, was in den letzten Tagen passiert ist, hat noch keiner von uns erlebt. Kurz gesagt, wir alle befinden  uns in einer schwierigen Ausnahmesituation. Auch der BSBD Brandenburg spürt, dass überall  Verunsicherung erkennbar ist.   Die Fragen nach Pandemieplänen wurde immer gestellt, aber ob wir diese je brauchen werden, dass  konnte sich bis vor wenigen Tagen keiner vorstellen.  Jedoch zeigt das Schreiben der Ministerin für Justiz vom 17. März 2020, dass auch sie einen Appell  an die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Justizvollzuges im Land Brandenburg für notwendig  erachtet. Zitat: „In der jetzigen Lage möchte ich Sie bitten, weiterhin mit diesem Engagement die vor uns  liegenden Schwierigkeiten gemeinsam anzugehen und dabei ruhig und besonnen, aber mit der  notwendigen Entschlossenheit für einen weiterhin ordnungsgemäßen Dienstbetrieb zu sorgen.“  Auch für den brandenburgischen Justizvollzug zeigt sich, dass wir durch Corona vor wohl einer der  größten Herausforderung stehen.  Bereits in der zurückliegenden Woche habe ich in meiner Funktion als Landesvorsitzende des BSBD  Brandenburg bzw. als Mitglied des Hauptpersonalrates einen regen Informationsaustausch geführt.  Fragen wurden gesammelt und im Rahmen der Personalvertretung zur Klärung weitergeleitet.   Der Informationsaustausch zwischen den einzelnen Personalräten ist wichtig und laut unserer  Ministerin für Justiz auch ausdrücklich gewünscht.  Der BSBD Brandenburg sieht es als seine Pflicht, sich auch in der jetzigen Situation aktiv  einzubringen. „Planlos“, „Ziellos“ und „Sinnlos“ sind dabei eventuell Begriffe, die dem/der einen oder  anderen in den Kopf kommen. Aber für den aktuellen Ernst der Lage hatte niemand von uns auch nur  einen einzigen Plan in der Schublade. Was sicherlich auch für Entscheidungsträger in höheren  Ebenen gilt. Lösungsorientiertes Denken ist jetzt von allen gefordert.  Wir alle sind nun gemeinsam in der Verantwortung, die vor uns stehende Situation zu meistern.  Daher möchte ich unser Motto:  Gemeinsam sind wir stark noch um – und nur gemeinsam schaffen wir das – ergänzen. Die Präsenz und das Pflichtbewusstsein aller im Vollzug tätigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ist  jetzt wichtig. Unser Anpacken und unser Einsatz entscheiden über das Gelingen der vor uns  liegenden Herausforderungen. Dass insbesondere die Bediensteten im Allgemeinen Vollzugsdienst  an vorderster Stelle stehen und den direkten Kontakt zu vielen Menschen haben, verdient die  Anerkennung aller.   An dieser Stelle möchte ich den Vorsitzenden des Bayrischen Landesverbandes, Ralf Simon zitieren  und kann mich diesem Appell nur anschließen: „Meine herzliche Bitte ist es, dass sich jetzt alle solidarisch und kollegial verhalten. Wir können diese  Krise nur überstehen, wenn alle zusammenstehen und zusammenhalten.  Ich appelliere an alle Personalräte und Verbandsvertreter, nicht zu kritisieren, sondern sich aktiv  einzubringen und gemeinsam in ihrem Zuständigkeitsbereich mitzuwirken.  An alle Vorgesetzten appelliere ich, die Personalvertretungen eng in Entscheidungen einzubinden  und vor allem Transparenz durch Information der Bediensteten herzustellen.  Es muss uns auch bewusst werden, dass diese Krise nicht morgen vorbei sein wird und danach  wieder alles ist wie vorher. Die Auswirkungen werden wir alle noch Jahre spüren…“  Bleiben Sie  gesund und kollegial Dörthe Kleemann Landesvorsitzende des BSBD Brandenburg