Geschäftstelle: Grüne Aue 19a, 14776 Brandenburg an der Havel Tel. und Fax: 03381 / 660324 Geschäftsstelle: bsbdbrb@t-online.de Neue Bundesleitung übernimmt die Geschicke der Fachgewerkschaft (Pressemitteilung BSBD Bund)  Der neue BSBD-Bundesvorsitzende René Müller Der 39. Gewerkschaftstag des Bundes der Strafvollzugsbediensteten fand vom 17. November 2016 bis  zum 18. November 2016 in Rostock statt und stand ganz im Zeichen von Erneuerung und  Modernisierung der Gewerkschaftsarbeit im Justizvollzug.  Ein Höhepunkt des Gewerkschaftstages war die Wahl der neuen Bundesleitung, welche die Geschicke  der Fachgewerkschaft für den Strafvollzug auf Bundesebene in den nächsten fünf Jahren lenken soll. Mit  großer Mehrheit konnte sich René Müller aus dem Landesverband Hamburg als neuer  Bundesvorsitzender durchsetzen. Als stellvertretende Bundesvorsitzende wurden weiterhin Anja Müller  aus Hessen, Alexander Sammer aus Bayern, Horst Butschinek aus Nordrhein-Westfalen, René Selle aus  Sachsen und Axel Lehrer aus Baden-Württemberg gewählt.  In einem ersten Statement äußerte sich der neu gewählte Bundesvorsitzende René Müller: „Die neu  gewählte Bundesleitung wird auch weiterhin zuverlässig die Geschicke der einzigen länderübergreifenden  Fachgewerkschaft lenken und leiten, sowie für Informationen gegenüber Politik, Öffentlichkeit und Medien  zur Verfügung stehen. Wichtigste gewerkschaftspolitische Themen sind die Beseitigung der  bundesweiten Personalengpässe im Bereich Justizvollzug, die Gleichstellung bei Besoldung der Länder  inklusive Zulagen für die Bediensteten im Justizvollzug und die Aufhebung der zunehmenden  Schlechterstellung von Tarifbeschäftigten. Die Schaffung und Intensivierung der Zusammenarbeit in den  Bereichen Jugend, Senioren, Frauen und Tarif unter den Landesorganisationen, Partnergewerkschaften  und dem Dachverband Deutscher Beamtenbund (DBB).“  Der Einladung zum Gewerkschaftstag nach Rostock sind viele Gäste aus der Politik gefolgt. So ließ es  sich auch der Bundesvorsitzende des Deutschen Beamtenbundes Klaus Dauderstädt nicht nehmen der  neuen Bundesleitung zu gratulieren und eine Festrede zu halten.  Im Verlauf des öffentlichen Veranstaltungsteils wurde die zurückliegende Arbeit der vorherigen  Bundesleitung gewürdigt. In vielen Dingen der politischen Arbeit war Sie wegweisend.  Die neu gewählte Bundesleitung wird in ihrer zukünftigen Arbeit unter anderem auf eine  bundeseinheitliche Verfahrensweise in Bezug auf Vollzugsgesetze und im Tarif- und Besoldungsbereich  pochen. „Das Auseinanderdriften der Bundesländer in gesetzlichen Regelungen zur Behandlung von  Gefangenen sowie bei der Entlohnung der Bediensteten muss ein Ende haben! Dafür werden wir uns  auch weiterhin stark machen.“  Mit diesen Worten schloss René Müller in seiner Abschlussrede den 39. Gewerkschaftstag des BSBD. Hintergrund:  Der BSBD ist die größte deutsche gewerkschaftliche Interessenvertretung der Strafvollzugsbediensteten.  Er vertritt etwa 25.000 Bedienstete in allen Bundesländern – Beamte und Tarifbeschäftigte - und damit  mehr als 70 Prozent aller im Strafvollzug Beschäftigten. Er ist als eigenständige Berufsvertretung unter  dem Dach des Deutschen Beamtenbundes (DBB) tätig. 
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