Geschäftstelle: Grüne Aue 19a, 14776 Brandenburg an der Havel Tel. und Fax: 03381 / 660324 Geschäftsstelle: bsbdbrb@t-online.de dbb Kommentar zur Pressemitteilung vom 27.03.2017  Liebe Kolleginnen und Kollegen,   einige von Ihnen haben sicher bereits die Presseerklärung der beiden Minister zu der Übernahme des  Tarifergebnisses gelesen. Leider gibt es bei dieser Übernahme für die unteren Einkommensgruppen  eine unerfreuliche Nachricht.   Die Landesregierung hat sich entschieden, keine monatliche Mindesterhöhung von 75 EURO im  ersten Jahr zu gewähren. Als Begründung hat sie angegeben, dass es zu einer Verletzung des  Abstandsgebotes kommen könnte. Das bedeutet, dass es für alle am 1.1.2017 nur eine Erhöhung um  2,45 % gibt, gerade in den unteren Einkommensgruppen führt diese Einschränkung zu einer  prozentual deutlich geringeren Zahlung.   Zu einer Erhöhung von 2,45 % ab dem 1.1.2017 und 2,85 % ab dem 1.1.2018 kommt es, da sich die  Landesregierung entschieden hat, zusätzlich zum Tarifabschluss zweimal 0,5 Prozent (2017 und 2018)  mehr als Ausgleich für gestrichenes „Weihnachtsgeld“ seit dem Jahr 2004 zu zahlen. Da es keinen  Rechtsanspruch für alle die gibt, die nicht gegen die Streichung rechtlich vorgegangen sind, ist dies  eine begrüßenswerte Geste der Landesregierung.   Insgesamt hat die Landesregierung durch die zeit- und inhaltsgleiche Übernahme des Tarifergebnisses  seine Wertschätzung gegenüber den Beamtinnen und Beamten des Landes zum Ausdruck gebracht.  Für die unteren Einkommensgruppen gilt dies aber nur mit der oben dargestellten Einschränkung.   Mit kollegialem Gruß Ralf Roggenbuck , 28.03.2017  Landesvorsitzender 
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