Geschäftstelle: Grüne Aue 19a, 14776 Brandenburg an der Havel Tel. und Fax: 03381 / 660324 Geschäftsstelle: bsbdbrb@t-online.de Brandenburg hat einen neuen Justizminister Am 28.04.2016 wurde Stefan Ludwig (Die Linke) zum neuen Justizminister des Landes Brandenburg  ernannt.  Der BSBD-Landesverband gratuliert auch auf diesem  Weg noch einmal zur Ernennung.  Für den BSBD Brandenburg ist Stefan Ludwig kein  Unbekannter. Seit 1990 hat der BSBD Brandenburg  immer wieder mit dem damaligen Oppositionspolitiker  zusammengearbeitet.   Wir hoffen darauf, dass das vertrauensvolle Miteinander  auch jetzt die Zusammenarbeit prägen wird.  Es gibt allein für den Strafvollzug im Land viel  anzupacken. Der BSBD sieht als eine vordringliche  Aufgabe, die Personalsituation im Land zu entspannen.  Dazu gehört, dass in die Leitung der Aufsichtsbehörde wie  der Anstalten wieder Ruhe einkehrt und das tatsächliche Tagesgeschäft erledigt werden kann.  Ebenso sieht der BSBD aber die Notwendigkeit, den Personalkörper in allen Dienstbereichen in den  Anstalten zu verstärken. Zudem muss die Organisation des brandenburgischen Vollzuges auf den  Prüfstand. Der BSBD Brandenburg reicht zum Gespräch die Hand.   Stefan Ludwig aus Wikipedia Stefan Ludwig (* 26. April 1967 in Königs Wusterhausen) ist ein  deutscher Politiker (Die Linke) und war mehrfach Mitglied des  Landtages Brandenburg. Am 28. April 2016 wurde er zum  Justizminister der brandenburgischen Landesregierung ernannt.  Ludwig machte 1985 in der DDR das Abitur, studierte ab 1985  Wirtschaftsrecht an der Martin-Luther-Universität Halle-  Wittenberg und schloss das Studium 1989 als Diplom-Jurist ab.  Nach der Wiedervereinigung arbeitete er beim Zentrum für  Funkdienste der Deutschen Bundespost und war  Vertrauensobmann in der Deutschen Postgewerkschaft.  Er ist verheiratet und hat vier Kinder.  Als Parteiloser wurde Ludwig 1990 über die Liste der PDS in den  brandenburgischen Landtag gewählt, dem er bis 2002  angehörte. Dabei zog er jeweils über die Landesliste in das  Parlament ein, wo er Mitglied des Rechtsausschusses war. Von  1994 bis 1999 war er auch Mitglied des Landtagspräsidiums.  1998 trat er in die PDS ein und war von 1999 bis 2003 und von 2005 bis 2007 stellvertretender  Landesvorsitzender in Brandenburg und von 2002 bis 2003 im Bundes-Parteivorstand. Seit 2007 ist er  Mitglied im Landesvorstand der Linken und seit 2008 im Bundes-Parteivorstand und Vorsitzender des  Landesausschusses der Linken Brandenburg.  Von 2002 bis 2009 war er hauptamtlicher Bürgermeister der Stadt Königs Wusterhausen. 1997 war er  schon einmal von der PDS als Kandidat aufgestellt worden.  2009 gab er bekannt, nicht erneut für das Bürgermeisteramt kandidieren zu wollen. Stattdessen  kandidierte Ludwig, auf Wunsch des brandenburgischen Landesvorstands der Linken, bei der  Landtagswahl in Brandenburg 2009 und schaffte über die Landesliste den Einzug in das Parlament. Er war  an den Sondierungsgesprächen zur Bildung einer gemeinsamen Landesregierung mit der SPD beteiligt  und war ein Kandidat für einen Ministerposten. Er war in dieser Legislaturperiode stellvertretender  Fraktionsvorsitzender, Mitglied mehrerer Ausschüsse (Recht, Haushalt und Finanzen, Inneres u.a.) sowie  Sprecher für Kommunalpolitik und Kommunalfinanzen seiner Fraktion.  2010 stellte die Linke Ludwig als Oberbürgermeisterkandidat für Frankfurt (Oder) auf. Er unterlag bei der  Wahl dem parteilosen Kandidaten Martin Wilke.  Von Februar 2011 bis zum 25. Januar 2014 war er Landesvorsitzender der Partei Die Linke in  Brandenburg. Er leitete die Enquete-Kommission Kommunal- und Landesverwaltung – bürgernah, effektiv  und zukunftsfest – Brandenburg 2020 (EK 5/2) des brandenburgischen Landtages, die im Oktober 2013  ihren Abschlussbericht vorlegte und eine umfassende Verwaltungsstrukturreform für Brandenburg empfahl.  Bei der Landtagswahl in Brandenburg 2014 kandidierte er im Landtagswahlkreis Dahme-Spreewald  II/Oder-Spree I, zog aber über die Landesliste wieder in den Landtag ein. Er ist Fachsprecher seiner  Fraktion für Haushalt und Finanzen, Kommunalpolitik und Flughafen BER. Er ist Mitglied in den  Ausschüssen für Inneres und Kommunales; Haushalt und Finanzen; Sonderausschuss BER und der  Parlamentarischen Kontrollkommission.  Seit 2014 ist er auch Mitglied der Stadtverordnetenversammlung Königs Wusterhausen sowie des  Kreistages Dahme-Spreewald.  Mit der Übernahme des Ministeramtes gab er gemäß Beschlusslage seiner Partei das  Abgeordnetenmandat ab.  Fotos: BSBD Brandenburg 
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