Geschäftstelle: Grüne Aue 19a, 14776 Brandenburg an der Havel Tel. und Fax: 03381 / 660324 Geschäftsstelle: bsbdbrb@t-online.de BSBD Brandenburg analysiert aktuelle Situation des Vollzuges  (06/2015)  Hauptausschuss des Landesverbandes tagt in Brandenburg an der Havel Unter der Leitung des „neuen“ Landesvorsitzenden Rainer Krone hat sich der  Hauptausschuss des Landesverbandes im Schwerpunkt mit der aktuellen Situation  des Vollzuges im Land auseinandergesetzt.  Nach einem zusammenfassenden Bericht des Landesvorsitzenden zu bundesweit  aktuellen Themen, zu denen der Bundesvorsitzende regelmäßig informiert, sind  auch die Eindrücke vom letzten Bundeshauptvorstand des BSBD in Eisenach  wiedergegeben worden. Die Schwerpunkte dort waren der Haushalt der  Bundesorganisation und die strategischen Planungen in Vorbereitung des  Bundesgewerkschaftstages im nächsten Jahr.  Die Vollzugssituation im Land ist weiter davon geprägt, dass sich der Gefangenenbestand stabilisiert  hat, wenn auch auf einem Niveau, das erheblich niedriger ist, als vor Jahren noch prognostiziert. In der  mittelfristigen Tendenz ist aber wieder ein leichter Anstieg erkennbar.  Aus dem Rückgang des Gefangenenbestandes hatte ja die Vorgänger-Landesregierung den Schluss  gezogen, Personal, insbesondere beim allgemeinen Vollzugsdienst und in der Verwaltung einsparen zu  können. Hier neben dem mittleren Dienst  insbesondere auch den gehobenen Vollzugs- und  Verwaltungsdienst. Jetzt wird jedoch deutlich, dass dieses Personalkonzept nicht aufrecht zu halten  sein wird.  Der Landesverband stellt fest, seine damalige Einschätzung bei der Einführung des  Landesjustizvollzugsgesetzes in voller Breite zutrifft. Ohne einen Zuwachs an Personal ist das Gesetz  nicht umzusetzen. Dabei geht der Landes-BSBD ausdrücklich von einem Mehr an Personal aus, nicht  von einem Nur-Halten der Personalstärke durch Auffangen des insbesondere Altersabganges. Denn  selbst dieses Abfangen triff nur für den allgemeinen Vollzugsdienst zu, nicht für den Verwaltungsdienst  und nicht für den Werkdienst.  Zudem zeigt sich immer deutlicher, dass mit der neuen Form der Bewirtschaftung von  Justizvollzugsanstalten auch neue Tätigkeitsfelder bedienst werden müssen. Gebäudeleittechniker  müssen die Betriebssicherheit sicherstellen. Die sind mit den von ihnen geforderten Kenntnissen und  Fertigkeiten nicht mehr wie früher einfach aus dem AVD „auszuschwitzen“! Die Informationstechnik in  den Anstalten nimmt Dimensionen an, die kaum mehr von Kollegen gepflegt und gewartet werden  kann, die ebenso zu einem großen Teil aus interessierten Personal zusammengewürfelt wurde. Das  sind Spezialisten, die in unsere bisherigen Laufbahngruppen so nicht einzuordnen sind. Der technische  Dienst muss endlich her. Dafür wird sich der Landesverband verstärkt einsetzen.  Außerdem hat der Hauptausschuss beschlossen, sich mit einer Arbeitsgruppe der Strukturanalyse des  Vollzuges im Land zu widmen und so die Reorganisation eigenständig zu begleiten.  Innerverbandlich wird zudem jetzt der länger geplante Wechsel BBBank umgesetzt. Damit stellt sich der Landesverband auf die veränderten finanzwirtschaftlichen Bedingungen ein.
Besucher seit 01.04.2001 Landesc hef Rainer Krone in der Diskussion Frauenvertreterin Franziska Hofmann Rechtsschutzmann Frank-Uwe Friebel in seinen Ausführungen