Geschäftstelle: Grüne Aue 19a, 14776 Brandenburg an der Havel Tel. und Fax: 03381 / 660324 Geschäftsstelle: bsbdbrb@t-online.de Pressemitteilung Potsdam, 6. Juni 2014  Die Beförderungen aus dem Jahr 2013 werden endlich umgesetzt! Im Ergebnis der Beförderungsrunde 2013 für den Justizvollzug wurde eine sehr bescheidende  Zahl von Beförderungen für den Justizvollzug vorgesehen. Aus Sicht des BSBD Brandenburg   eine viel zu geringe Zahl, um insbesondere die moralische Anerkennung der Tätigkeit und des  Einsatzes zur Realisierung der vermehrten Aufgaben im Justizvollzug zu dokumentieren.   Durch ein unverhältnismäßig langes Beurteilungsverfahren konnte der Prozess in 2013 nicht  abgeschlossen werden. Als dies Anfang 2014 dann endlich erfolgt war, fehlten plötzlich die zur  Umsetzung erforderlichen finanziellen Mittel im Personalhaushalt. Verständlich, dass sich in den  Belegschaften der Justizvollzugseinrichtungen nicht nur bei den zur Beförderung vorgesehenen  Bediensteten Unmut und Verbitterung verbreitete.  Der Vorstand des BSBD Brandenburg hat diese Problematik in seinem Gespräch mit dem  Justizminister Ende April 2014 aufgegriffen und unverzügliche Abhilfe eingefordert. Gleichzeitig  wurde auf die Notwendigkeit der Veränderung in der Besoldungsstruktur durch Vornahme von  Stellenhebungen im Haushalt 2015 hingewiesen, um endlich einen Motivationsschub durch  umfangreichere Beförderungsmöglichkeiten zumindest ab 2015 anzustreben.  Am gestrigen Tag wurden nun die erforderlichen finanziellen Mittel zur Umsetzung der  Beförderungen aus dem Jahr 2013 freigegeben. Die Leiter der Justizvollzugsanstalten sind davon  unverzüglich in Kenntnis gesetzt worden.   Diese Verzögerung von Beförderungen ist wahrlich kein Ruhmesblatt für die  Justizverwaltung und dass der BSBD die Umsetzung einer solchen Maßnahme einfordern  muss,  sollte künftig nicht mehr erforderlich werden müssen.  Willi Köbke Landesvorsitzender
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