Der BSBD präsentiert einen Imagefilm über Strafvollzug und Gewerkschaft
Geschäftstelle: Grüne Aue 19a, 14776 Brandenburg an der Havel Tel. und Fax: 03381 / 660324 Geschäftsstelle: bsbdbrb@t-online.de Imagefilm des BSBD „Um einer interessierten Öffentlichkeit, aber auch den Kolleginnen und Kollegen zu  vermitteln, dass eine starke und eigenständige gewerkschaftliche  Interessenvertretung unverzichtbar ist, haben wir einen Imagefilm erstellt, der  sowohl einen Einblick in den Vollzug gewährt als auch das Erfordernis zur  solidarischen Wahrnehmung der eigenen Interessen betont. Diesen Imagefilm  haben wir heute vorgestellt“, erklärte BSBD-Bundesvorsitzender Anton Bachl  anlässlich der Sitzung des Bundesvorstandes seiner Organisation.              Der Bund der Strafvollzugsbediensteten vertritt, unter dem Dach des DBB,  bundesweit die Interessen der 38 000 Bediensteten im Justizvollzug. Er ist mit rund  25.000 Mitgliedern die größte gewerkschaftliche Organisation der Beschäftigten im  Justizvollzug der Bundesrepublik Deutschland. Besonders wegen der seit 01.  Januar 2008 veränderten Länderkompetenzen ist eine länderübergreifende  Zusammenarbeit der BSBD Landesbünde notwendig.  Die Aufgaben der Strafvollzugsbediensteten sind überaus vielfältig, anspruchsvoll und herausfordernd.  Die Gesellschaft erwartet von uns eine effektive Resozialisierung von Straftätern ebenso, wie den  sicheren Schutz vor weiteren Straftaten. Die Bediensteten des Strafvollzuges bewegen sich folglich bei  Tag und Nacht und an 365 Tagen im Jahr in einem Konflikt- und Spannungsfeld. Zudem haben sie  ihren schwierigen sozialen Auftrag im Lichte einer kritischen Öffentlichkeit zu erledigen, die mehr am  skandalträchtigen Ausnahmefall als an einem reibungslosen Funktionieren der Behandlung interessiert  zu sein scheint. Nicht selten ist es die grundsätzlich für die Aufgabenerledigung verantwortliche Politik, die dem Vollzug  aus fiskalischen Gründen zusätzliche Probleme aufbürdet, indem sie dem Vollzug eine sachgerechte  Personal- und Sachmittelausstattung vorenthält. Dabei sollte auch der Politik klar sein, dass hier  vielfach am falschen Ende gespart wird, denn jede gelungene Wiedereingliederung eines Straftäters  erhöht unser aller Sicherheit, nicht dessen zeitweise sichere Aufbewahrung.  Der BSBD, der rund 70 Prozent aller Strafvollzugsbediensteten gewerkschaftlich organisiert, hat es  sich zur Aufgabe gemacht, die Interessen des Strafvollzuges und die der Kolleginnen und Kollegen  wirksam zu vertreten, damit diese nicht von der Politik übersehen werden können. Der BSBD tritt für  die angemessene Teilhabe der Strafvollzugsbediensteten am wirtschaftlichen Erfolg unserer  Gesellschaft ein, kämpft aber zugleich für angemessene Rahmenbedingungen für einen  behandlungsorientierten Strafvollzug in Deutschland.    Ein hoher Organisationsgrad und die bundesweite Bündelung und Vernetzung der Gewerkschaftsarbeit  ist für die effektive Vertretung der Belange der Kolleginnen und Kollegen unerlässlich, um öffentlich  Gehör zu finden. Je mehr Menschen von der Sicherheit schaffenden Wirkung des Vollzuges und von  den berechtigten Forderungen des Strafvollzuges überzeugt werden können, desto eher wird die Politik  bereit sein, unsere berechtigten Forderungen Stück für Stück zu erfüllen.      Quelle: www.bsbd.de 
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