Geschäftstelle: Grüne Aue 19a, 14776 Brandenburg an der Havel Tel. und Fax: 03381 / 660324 Geschäftsstelle: bsbdbrb@t-online.de Eins zu Eins – nur das ist gerecht und angemessen!  Der dbb brandenburg hatte am 5. Juni 2013 seine Mitgliedsgewerkschaften zu einer Demo vor dem  Landtag in Potsdam aufgerufen, denen zahlreiche Mitglieder, darunter auch Vertreter des BSBD  Brandenburg, folgten. Nachdrücklich sollten Landesregierung und die Abgeordneten als Gesetzgeber  auf die Notwendigkeit einer zeit- und inhaltsgleichen Übernahme des Tarifabschlusses für die  Landesbeamten hingewiesen werden. Abstriche hierbei – so bei einer  „Paketlösung“ – sind den  Brandenburger Beamten nicht zu vermitteln, denn damit werden die einzelnen Beschäftigtengruppen  innerhalb der Beamtenschaft auseinanderdividiert. Dieses geschieht insbesondere durch den  Missbrach des Wortes SOLIDARITÄT durch die Koalitionspolitiker.    Wer einerseits die Lebensarbeitszeit für alle Beamten erhöhen will, darf nicht zu Lasten der Mehrheit  der Beamtinnen und Beamten eine geringe Anzahl einer Beschäftigtengruppe unter dem Deckmantel  des „altersgerechten“ Arbeitens eine mögliche Verkürzung der Lebensarbeitszeit anbieten.      Ministerpräsident Matthias Platzeck (SPD) spricht zu den Teilnehmern der dbb-Aktion   Am Rande der Demo fanden viele Gespräche  mit Abgeordneten, den innenpolitischen  Sprechern der Oppositionsfraktionen und der  Linken sowie mit dem Ministerpräsidenten  Matthias Platzeck (SPD) und dem Minister für  Finanzen Helmut Markov (LINKE) statt. Die  teilnehmenden Gewerkschaften, die  ausschließlich dem dbb brandenburg zugehörig  waren, nutzten die Gelegenheit zur  Unterstreichung der Notwendigkeit der 1:1  Übernahme des Tarifabschlusses. Die  Beamtinnen und Beamten des Landes Brandenburg haben genug vom vorletzten Platz im  Besoldungsranking von Bund und Ländern.        Auch wenn Minister Markov fast beschwörend  daran erinnerte, dass 2011 eine vollständige  Übernahme des Tarifergebnisses erfolgt ist, die  auf Dauer fehlenden 1,4 % aus dem  Tarifabschluss 2009 schmerzen noch immer  und machen die Brandenburger Beamtinnen  und Beamten zu Schlusslichtern in der  Einkommensentwicklung. Nur eine volle  Übernahme des diesjährigen Tarifabschlusses  kann verhindern, dass die Schere sich noch  weiter öffnet.        Unser Dienst für die Bürger des Landes ist  nicht weniger wert als der in den anderen  Bundesländern und im Bund! 
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