Geschäftstelle: Grüne Aue 19a, 14776 Brandenburg an der Havel Tel. und Fax: 03381 / 660324 Geschäftsstelle: bsbdbrb@t-online.de Einkommensrunde 2013 für die Länder  dbb fordert Übertragung des Tarifergebnisses auf Beamte Dauderstädt: „Ein Gebot der Fairness und eine Selbstverständlichkeit“ Der dbb Bundesvorsitzende Klaus Dauderstädt hat die Landesregierungen am 11. März 2013 in  Berlin nochmals nachdrücklich aufgefordert, das Tarifergebnis für die Landesbeschäftigten zeit- und  inhaltsgleich auf die Beamten und Versorgungsempfänger von Ländern und Kommunen zu  übertragen. „Eigentlich müsste das ein Gebot der Fairness und eine Selbstverständlichkeit sein,  schließlich haben die Beamten einen gesetzlichen Anspruch auf Teilhabe an der allgemeinen  Einkommensentwicklung.“    Es gebe jedoch bereits besorgniserregende Signale einzelner Landesregierungen. So hatte  Rheinland-Pfalz für fünf Jahre eine einprozentige Besoldungsdeckelung festgeschrieben. Auch  andere Landesregierungen, etwa in Düsseldorf, Stuttgart und Bremen hätten angedeutet, das  Tarifergebnis nicht eins zu eins auf die Beamten übertragen zu wollen.    „Wir werden das auf keine Fall akzeptieren“, erklärte Dauderstädt, zumal jede sachliche  Begründung für ein solches Sonderopfer der Beamten fehle: „Sie leisten genauso gute Arbeit wie  ihre Tarifkollegen, sie müssen mit derselben Inflation klar kommen und bewähren sich tagtäglich  unter den gleichen erschwerten Arbeitsbedingungen im öffentlichen Dienst.“    Zudem warnte der dbb Chef vor einem weiteren Auseinanderdriften der Besoldung zwischen den  einzelnen Bundesländern. Dauderstädt: „Wir wollen keine Zwei-Klassen-Gesellschaft im  öffentlichen Dienst, weder zwischen den Statusgruppen noch zwischen den Gebietskörperschaften.  Schlimm genug, dass der Staat als Arbeitgeber seine Konkurrenzfähigkeit auf einem immer  schärfer umkämpften Arbeitsmarkt zu verlieren droht, jetzt eröffnen die Landesregierungen auch  noch den Wettbewerb untereinander. Wir haben schon heute eine Besoldungsspreizung von bis zu  zehn Prozent zwischen einzelnen Ländern. Je größer dieses Gefälle wird, desto mehr fallen die  armen Länder bei der Personalgewinnung zurück. Das kann nicht im Interesse der Allgemeinheit  sein.“   Nach der Tarifeinigung zwischen den Gewerkschaften und der Tarifgemeinschaft deutscher Länder  (TdL) erhalten die rund 800.000 Arbeitnehmer des öffentlichen Dienstes der Länder eine lineare  Anhebung ihrer Gehälter um 2,65 Prozent rückwirkend zum 1. Januar 2013 sowie um 2,95 Prozent  zum 1. Januar 2014. 
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